Für Esslingens Kulturbürgermeister Udo Goldmann leistet die Lichtbildnergruppe mit ihrer Ausstellung “einen hervorragenden kulturellen Beitrag, der dem in nichts nachsteht, was man derzeit in Esslingen an
Fotografie zu sehen bekommt”. Es sei schön, dass der Fotoclub seinen 60. Geburtstag mit der 5. Internationalen Foto-Triennale habe verbinden können. Der Fotoclub sei nicht nur bedeutsam für die bildende Kunst in der Stadt, sondern
sorge auch dafür, dass die Amateurfotografie ihren wichtigen Stellenwert erhalte.
Neben den Lichtbildnern zeigen auch Amateurfotografen des befreundeten Photo-Clubs Viennoise eine fotografische Auswahl. Uwe Keller und seine
französischen Vorstandskollegen Claude Thieffine und Roger Drut haben am Rande der Jubiläumsfeier für das kommende Jahr eine gemeinsame Fotoaktion angekündigt.
Pressestimmen; Die Esslinger Zeitung schreibt:




In diesem Jahr wird die Lichtbildnergruppe Esslingen 60 Jahre alt. Am Freitag abend eröffnete der Fotoclub im Alten Rathaus seine Jubiläumsausstellung. Noch bis zum kommenden Sonntag zeigen 20 Amateurfotografen in der frisch renovierten Schickhardthalle fast 140 Fotos und damit einen repräsentativen Querschnitt durch die heutige Amateurfotografie. Die Ausstellung - sie hat täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet, am Wochenende bereits ab 11 Uhr - ist Teil des Rahmenprogramms der 5. Internationalen Foto-Triennale.“
Wir haben uns im Vorfeld der Ausstellung entschieden, kein Gesamtthema anzubieten, sondern jedem Fotografen sein eigenes Thema zu überlassen”, erklärte Uwe Keller, der 1. Vorsitzende der Lichtbildnergruppe,
die fotografische Vielfalt. Entsprechend groß ist die Bandbreite der Ausstellung. Sie reicht von farbigen Reisereportagen aus China, Indien, Kambodscha, Amerika, Kroatien, Neuseeland und Holland über klassische Schwarzweißakte und
Landschaften bis hin zu experimentellen, mit dem Computer manipulierten Arbeiten.
Die kontroverse Diskussion um die digitale Fotografie bezeichnete Keller als “lächerlichen Streit der ewig Gestrigen”. Wer aus Lust am Gestalten
digital fotografiere, der mache nichts anderes als die Surrealisten. Er verfremde etwas und setze es auf ungewohnte Weise wieder zusammen. Der Streit, ob digitale und klassische Fotografien gemeinsam bei Amateurwettbewerben zugelassen
werden sollten, sei heute nicht mehr relevant. Man habe inzwischen erkannt, dass digitale Fotos nicht automatisch besser seien.


